In Zeiten von schwindenden Reichweiten taucht wieder die Frage auf: Was ist sinnvoller? Facebookseite oder Privates Profil?
Da Facebook bei einem privaten Profil davon ausgeht, dass es sich dabei um einen “echten Freund” handelt, wird oft angenommen, dass die Sichtbarkeit höher ist, als bei Firmenseiten. Das verleitet viele – vor allem kleinere – Unternehmen dazu, einmal fünfe gerade sein zu lassen und für ihr Unternehmen ein privates Profil anzulegen.
Gleich vorweg: Auch private Profile unterliegen dem Neewsfeed Algorithmus und “Freundesleichen” werden genauso ausgefiltert, wie Unternehmensseiten, die nach dem “Gefällt mir!” nie wieder aufgerufen wurden.

Sie kennen doch sicher auch Meldungen wie diese: “Druckerei Mayer ist jetzt mit Gasthaus zum blauen Hirschen befreundet. Hilf Druckerei noch mehr Freunde zu finden!…”
Viel zu oft stürzen sich Unternehmen, Freiberufler, Vereine oder Interessensgruppen munter ins Abenteuer Facebook und erstellen dabei auch private Profile. Vielleicht sogar selbst passiert?
Herumprobiert, zuerst anders vorgesehen, nicht gewusst, dass es auch etwas anderes gibt, …?
Warum auch immer es passiert, darüber müssen wir nicht diskutieren. Darüber, dass es geändert gehört, aber auch nicht!

Persönliche Chroniken sind ausschließlich für den persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch bestimmt. Sie repräsentieren Einzelpersonen und müssen unter einem individuellen Namen geführt werden.
(Quelle: Facebook Nutzungsbedingungen)

Private Profile für private Nutzer - #Firmenseiten für Unternehmen! Klick um zu Tweeten Private Profile für private Nutzer – Firmenseiten für Unternehmen. Punktum!
Unwissenheit schützt nicht davor, von Facebook mit der Schließung und Löschung des Profils bestraft zu werden. Schließlich ist es ein klarer Verstoß gegen die Nutzungsrichtlinien, auch wenn bei 1,5 Milliarden Nutzern die Übersicht oft schwer fällt.
Dem Konkurrenten entgeht es wahrscheinlich nicht.

Das Hauptargument für die Firmenseite ist allerdings ein anderes. Private Profile für Unternehmen wirken extrem unprofessionell. Was beim ortsansässigen Fußballverein noch belächelt wird, schadet Ihnen als Unternehmen enorm. Ihr Auftritt nach außen wird immer auch mit Ihrer Kompetenz gleichgesetzt. Egal, ob online oder im realen Leben. Lassen Sie Ihr Facebook-Profil deshalb nicht zu Ihrem Krämerladen im Internet verkommen.
Genauso wie Sie sich für ein sauberes Geschäftslokal mit einer Ausstattung, die zu Ihrem Business passt entscheiden, sollten Sie sich auch für eine Firmenseite entscheiden, die Sie Ihrer Corporate Identity anpassen können.

Die Unternehmensseite bietet Ihnen dafür auch einiges. Gleich vorweg: sie ist kostenlos.
Sie haben mit ihr also einen Zugang zum weltweit größten Netzwerk, in dem sich jeder dritte Deutsche, Österreicher oder Schweizer täglich im Schnitt 2 Stunden aufhält, ohne dafür auch nur einen Cent bezahlen zu müssen.

Was Sie allerdings tun müssen, ist Menschen begeistern.

“Fan werden” braucht nur einen Klick und Sie dürfen mit Ihrer Firmenseite eine unbegrenzte Anzahl haben. Beim privaten Account ist im Gegensatz dazu bei 5000 Schluss.
Doch wenn Sie glauben, dass Werbebotschaften und marktschreierische Ausverkaufsstrategien Sie auf die Timeline Ihrer Fans bringen, muss ich Sie enttäuschen.
Dafür sorgt der ominöse “Newsfeed Algorithmus”, mit dem Facebook die unzähligen täglichen Postings nach Wichtigkeit für den einzelnen Nutzer organisiert.
Im Laufe der Jahre ist Facebook so angewachsen, dass ein Veröffentlichen aller Meldungen die Nutzer zwangsläufig von der Plattform vertreiben würde. Deshalb setzt Facebook heute vermehrt auf Qualität.
“Wir wünschen ein schönes Wochenende”-Postings haben im heutigen Facebook kaum mehr die Chance in einer Timeline angezeigt zu werden.
In erster Linie möchte sich ein Facebook-Nutzer unterhalten, Spaß haben und sich mit Freunden austauschen. Mitteilungen von Unternehmen können nur dann mithalten, wenn sie einen echten Mehrwert bieten, Links zu guten Videos oder zu anderen spannenden Beiträgen.

Ein Maßstab für die Qualität ist die Interaktion.

Alles, was Nutzer dazu bringt, Inhalte zu teilen, zu kommentieren oder zumindest mit “Gefällt mir” zu markieren, wird kein Reichweitenproblem haben und langfristig auf die Popularität der Seite einzahlen.

Um auch ohne Zutun des Nutzers auf die Timeline zu kommen, können Sie natürlich auch Werbung schalten. Facebook bietet mit seinen Ads ein hochwertiges Werbeprogramm, mit dem Sie ganz gezielt spezielle Zielgruppen definieren und ansprechen können. Das Handling ist übrigens ganz einfach – sofern Sie eine Firmenseite haben. Dort finden Sie im Headerbereich den Link, der Sie durch den Prozess führt, angereichert mit Vorschlägen für die passenden Einstellungen.

Im Header der Firmenseite finden Sie auch umfangreiche Auswertungen und Statistken, die Ihnen das Nutzerverhalten Ihrer Fans, die Reichweite Ihrer Seite und einzelner Beiträge aufschlüsseln.
Die “Insights” sind es, die den eigentlichen Wert der Unternehmensseite ausmachen. Mit ihrer Hilfe können Sie an Ihrer Performance schrauben und die Inhalte an die Interessen Ihrer Fans anpassen.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie sie Facebook in Ihren Marketingmix einbinden können. Eines zeichnet sie aber alle aus:
Facebook Marketingtools sind simpel. Genau das macht sie so effizient.

Die Firmensseite bietet einen maßgeblichen Mehrwert, den kein Unternehmer liegen lassen sollte.
Ist es trotzdem passiert und Ihr Unternehmen läuft über Ihren privaten Account bietet Facebook die Konvertierung über diesen Link an.

Ihre Kornelia Neugebauer

 

Wie sieht es mit Ihren persönlichen Erfahrungen aus? Was halten Sie von der Facebook Firmenseite?

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